01896 - IV Strategie

Kursbeschreibung

Viel Stoff. Aber das ist ja an der FernUni nichts Neues. Es sind ca. 350 Seiten vollgepackt mit Prosa und Abbildungen. Die Einsendeaufgaben sollte man nicht bearbeiten, sondern aus dem Skript Copy&Pasten. Jeder eigene Gedanke, der nicht wortwörtlich den Inhalt aus dem Abschnitt wiedergibt, wird abgestraft. So kam ich in den Einsendeaufgaben in allen Kurseinheiten nicht einmal auf 50%. Diese werden jedoch auch, das muss man zur Ehrenrettung sagen, strenger benotet als die Klausur. In den Musterlösungen gab es als Antwort in den meisten Fällen einfach eine Grafik aus dem Skript.

Lernstrategie

Am Ende des Semesters wird die Klausur auf 4 von 7 Kurseinheiten eingeschränkt. Man hat allso knapp einen Monat Zeit um sich den Stoff nochmal in Fleisch und Blut übergehen zu lassen. Da in den Musterlösungen zu den Einsendeaufgaben oft Grafiken als Antworten vorkommen, die Klausur sich an die Einsendeaufgaben anlehnt und die Kursbetreuung explizit nichts gegen Grafiken als Lösung hat, sollte man diese auswendig lernen. Das hat den Großteil meiner Vorbereitungszeit gefressen.

Meine Lernkarten für Kurseinheiten 2, 3, 4 und 6 bestehen aus 16 Grafiken und 77 Kärtchen mit teils sehr viel Stoff. Wortwörtlich gelernt. Alle Einsendeaufgaben aus diesem (WS 11/12) und dem letzten Semester sowie aus 2 Musterklausuren und einer Hauptklausur sind eingeflossen. Damit hoffte ich alles erschlagen zu haben, was vorkommen könnte. Aber der Teufel steckt im Detail. Am Ende hat es jedoch gepasst. Wichtig ist wirklich, das betone ich hier schon zum 2. Mal: alles wortwörtlich (am besten den Satz aus dem Skript inkl. Rechtschreibfehler runterschreiben) wiedergeben. Kein Fachwort? Keine Punkte!

Material

Anbei die Lernkarten für den Pauker. Da Abbildungen nicht im Pauker angezeigt werden können, müsst Ihr euch anders behelfen. Wo gefordert wird eine Abbildung zu zeichnen, sollte sie auch gezeichnet werden. Kopiert sie euch aus den Skripten heraus (leider darf ich die Abbildungen aus urheberrechtlichen Gründen hier nicht anbieten) und beschriftet sie entsprechend.

  • Abbildung 27: Aufgabengrundtypen Picot'sche Klassifikation
  • Abbildung 6: Wertekette nach Porter
  • Abbildung 43: Entwicklungsstufen betrieblicher Anwendungssysteme
  • Abbildung 16: Modell des strategischen Managements
  • Abbildung 35: Lebenszyklus betr. Wissensmanagement
  • Abbildung 3: Wettbewerbsstrategien nach Porter
  • Abbildung 1: Gliederung betriebl. Aufgaben nach Rang, Phase und Sachcharakter
  • Abbildung 24: Beziehungen zwischen Informationsbedarf, Informationsangebot und Informationsnachfrage
  • Abbildung 46: Lösungsbereiche "Make or Buy"
  • Abbildung 32: 8 Bausteine des Wissensmanagements
  • Abbildung 22: Aufgaben betriebliches Wissensmanagement
  • Abbildung 21: Einflussgrößen und Phasen des Entscheidungsfindungsprozesses
  • Abbildung 25: Informationsintänsitätsportfolio nach Porter/Millar
  • Abbildung 41: Einordnung "Informationen" in die Wirschaftsgütersystematik nach Corston
  • Abbildung 46: Zuordnung Normenstrategien "Make or Buy" zu den Lösungsbereichen
  • Abbildung 6: Produktionsfaktorensystem von Kern

Ein paar kleine Rechtschreibfehler haben sich in die Karten sicher eingeschlichen. Diese sind als zusätzliche Hürde beim Lernprozess einzustufen 😉 Ein großer Teil der Karten stammt von einem Studienkollegen: Rainer Gerhards. Vielen Dank hierfür nochmal von meiner Seite. Hier der Download: Lernkarten_IV_2346.pau.

Dieses Mal habe ich mich noch mehr auf die Lernkarten verlassen als sonst. Mein Zeitplan in Wochen war wie folgt (Kt = Klausurzeitpunkt):

  • Kt-4: Vorbereitung Lernkarten für die vier Kurseinheiten
  • Kt-3: Lernen der Grafiken
  • Kt-2: Lernen der Karteikarten
  • Kt-1: Widerholen Grafiken + Karteikarten

Prüfung

Die Prüfung war sehr, sehr EA-lastig. Ich habe mich mit dem Schreiben sehr beeilt (der arme Prüfer, der dies entziffern darf) und war ohne lange nachzudenken bei den Fragen eine halbe Stunde vor Abgabe fertig. Es ist also machbar und die Klausur ist wirklich fair, da sie an den EA angelehnt ist. Eigene Gedanken sind hier zu vermeiden. Wortwörtliches herunterschreiben ist sinnvoller.

Meine Note kenne ich noch nicht und werde den Abschnitt dann hier vervollständigen. Note angekommen und einen kleinen Tick schlechter als erwartet. Merke: bei WiWi-Fächern absolut immer 1:1 die Fachwörter benutzen, kein großer Spielraum für eigene Sätze wenn einem das Wort parout nicht einfallen möchte.

Kursinhalt

Kurseinheit 1

Besteht aus einem Überblick zum Kurs, keine Ensendeaufgaben.

Kurseinheit 2

Betriebswirtschaftliche Grundlagen, Unternehmung, Systemtheorie, beschränkt rationales Entscheidungsverhalten, ergebnisorientierter Ansatz der BWL (Rang, Phase Sachcharakter), Organisation, strategisches Management (Analyse Ausgangslage, Umweltanalyse, Unternehmensanalyse mit BCG, etc. , Vision/Leitbild, Strategieentwicklung, Umsetzung, Kontrolle), Geschäftsbereichstrategien, Kreativitätstechniken, Wertekette nach Porter, Marktstrategien (Differenzierung, Kostenführerschaft, Nischenstrategie), geplante und ungeplante Strategien, Unternehmensplanung, IV Strategie als Bestandteil der Strategie.

Kurseinheit 3

Betriebliche Entscheidungen, Unsicherheit von Informationen, Ziele, Zielbeziehung und Zielerreichung, individuelles Entscheidungsverhalten, interpersonelle Beziehungen, Gruppenverhalten, Daten - Information - Wissen, Information im System der Wirtschaftsgüter und in dem System der betrieblichen Produktionsfaktoren, Informationen als strategische Ressource, Gewinnung von Informationen, Identifikation und Bewertung, Verarbeitung, Speicherung, Kommunikation und Arbeitsteilung, Aufgaben und Organisation des betrieblichen Informationsmanagements.

Kurseinheit 4

Ermittlung Informationsbedarf, Priorisierung Einsatzfelder, objektiver und subjektiver Informationsbedarf, Anfgabenanalyse, KEF, Deckung des Bedarfs, betriebliches Wissenmanagement mit Wissenarten und Bausteine des Wissensmanagements, Ansätze zur Klassifikation und Analyse, Wissensmanagement-Lebenszyklus (Entstehung, Aufbereitung, Pflege, Integration, Selektion und Bewertung), Organisatorisches Lernen, Organizational Memory, OMIS, Organizational Intelligence, Methoden und Werkzeuge des IuK-gestützten Wissensmanagements (Data Mining, Data Warehouse, Informationsagenten, Ontologiebasiertes Wissensmanagement)

Kurseinheit 5

Problemstellung der IV Integration, Integrationsansätze (Betriebswirtschaftlich, Wirtschaftswissenschaftlich, Informatik), Informationslogistik (Modell der Unternehmung, Informationslogistische Netze), Klassifizierung von Integrationsansätzen, Beschreibung ausgewählter Intergrationsansätze (Daten- oder Funktionsintegration).

Kurseinheit 6

Struktur IuK-Systeme. Klassifikationskriterien, hierarchische Koordination, strategisches Netz, marktliche Koordination, Clan, Hardware und Rechnernetze, Middleware (CORBA, WFMS), Realisierung von IuK-Systemen, Eigenerstellung oder Fremdbezug, Fach- und DV-Abteilungen, Projektmanagement, Gestaltungspotentziale der IuK-Systeme, organisatorisch und personell, Veränderung der relativen Effizienz von koordinationsformen, negative sekundäre Effekte.

Kurseinheit 7

Entstehung des Internet, quantitative Entwicklung, Eigenschaften und Grundbegriffe, DNS, Schichtenmodell, Mobile IP, Topologien und Entitäten, IPv4 und v6 und Datagramme, Basisdienste und Nutzung des WWW als Business-Plattform.

Kurseinheit 8

Computernetze als E-Business-Plattform, Netzeffekte, Fallbeispiel DBAG, vom Handel zum E-Commerce, Arten, Ebenen und Ansätze, XML Einführung, DTDs, CDF und das bis zum Abwinken.

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