{"id":398,"date":"2012-08-24T15:58:32","date_gmt":"2012-08-24T13:58:32","guid":{"rendered":"http:\/\/fernuni.digreb.net\/?p=398"},"modified":"2012-08-26T09:34:32","modified_gmt":"2012-08-26T07:34:32","slug":"mensch-computer-interaktion-und-software-engineering-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fernuni.digreb.net\/?p=398","title":{"rendered":"Mensch Computer Interaktion und Software Engineering 1"},"content":{"rendered":"<p>Nun ist das Semester rum und die Pr\u00fcfungen geschrieben. Leider konnte ich den Schnitt vom letzten Semester nicht halten, was wahrscheinlich eher an mir lag.<\/p>\n<p><strong>1697: Mensch Computer Interaktion<\/strong><\/p>\n<p>Bei habe ich trotz intensivem lernen keinen Gefallen an der Multiple Choice Klausur finden k\u00f6nnen. Es wurden in der Klausur Dinge nicht in der Tiefe der Selbsttestaufgaben abgefragt, daf\u00fcr aber deutlich breiteres Wissen, welches ggf. nur in einem Nebensatz im 600 Seiten-Skript fiel. Auch waren die Antworten teilweise sehr irref\u00fchrend: der Satz selbst ist eig. als Antwort korrekt, nur der Einschub eines Wortes macht aus diesem dann ein R\u00e4tselspiel (Korrekt ist: &#8222;Es wird Licht im infraroten Spektrum verwendet, um die Variabilit\u00e4t der nat\u00fcrlichen Beleuchtung im sichtbaren Spektrum zu vermeiden.&#8220;, als m\u00f6gliche Antwort steht: &#8222;Es wird Licht im infraroten elektromagnetischem Spektrum verwendet, um die Variabilit\u00e4t der nat\u00fcrlichen Beleuchtung im sichtbaren Spektrum zu vermeiden.&#8220;). Besteht die richtige Antwort aus zwei anzukreuzenden Teilen und kreuzt man einen Teil richtig und einen falsch an, gibt es 0 Punkte.<\/p>\n<p>Es werden 12 Fragen aus jeder Kurseinheit gestellt. Die Bestehensgrenze liegt bei 65%, da man durch blo\u00dfes Ankreuzen blind wohl 20 Punkte h\u00e4tte holen k\u00f6nnen (Ewartungswert). Als Klausurvoraussetzung muss man in den Selbsttestaufgaben termingerecht f\u00fcr die Kurseinheiten 75% (in einer Kurseinheit darf man schludern und nur mehr als 50% holen) erreichen. Man hat nur einen Versuch, kann die Fragen aber vorher \u00fcben. Pro Kurseinheit sind im Pool etwa 150-200 Fragen angesammelt, so dass man Schwierigkeiten haben sollte alle auswendig zu lernen. Hat man z.B. in 6 Kurseinheiten seine 75% immer geholt und flei\u00dfig gelernt, schludert man in der letzten Kurseinheit jedoch unter 50% so ist die Klausurzulassung dahin&#8230; ob das dem Sinn eines flexiblen Fernstudiums nicht im Wege steht? Ach ja: die Klausurfragen kommen selbstverst\u00e4ndlich aus einem anderen Pool. Auswendig lernen n\u00fctzt also nichts.<\/p>\n<p>Es ist viel Stoff und geht auch sehr in die Tiefe (Amakrin- und Ganglienzellen im Auge, laterale Inhibition, geschichtlicher \u00dcberblich mit historischen Details seit dem 16. Jahrhundert, etc.). Der Kurs ist aber trotzdem spannend und hat Potential. Was mich jedoch am Skript st\u00f6rt ist der &#8222;genermainstreamige&#8220; Wechsel zwischen Benutzern und Benutzerinnen, Anwendern und Anwenderinnen, Programmierer und Programmiererinnen, etc. Von mir aus kann man durchgehen Benutzerin schreiben (wobei ich Benutzer, Anwender, Programmierer, usw. in Literatur und Gespr\u00e4chen immer als geschlechterneutral wahrgenommen habe. Ein Benutzer ist ein Benutzer, m\u00f6chte ich das Geschlecht hervorheben sage ich &#8222;weibliche oder m\u00e4nnliche Benutzer&#8220;). Aber &#8222;Das von Programmiererinnen und Programmierern entwickelte System, welches die Benutzer und Benutzerinnen verwenden, nachdem Probanden und Probandinnen es vorher unter Anleitung von Analystinnen und Analysten sowie Interviewerinnen und Interviewern gestetet haben, &#8230;&#8220; st\u00f6rt doch etwas beim Lesefluss.<\/p>\n<p><strong>1793: Software Engineering 1<\/strong><\/p>\n<p>Hier k\u00f6nnte ich mich in den Hintern bei\u00dfen. Super Kurs, sehr gut verst\u00e4ndlich, sehr faire m\u00fcndliche Pr\u00fcfung (Prof. Desel, ausdr\u00fcckliche Empfehlung) und dann bei so einfachen Sachen wie Geheimnisprinzip und Substituierbarkeitsprinzip geschludert obwohl ich die Definitionen 5 Minuten vorher auf Knopfdruck h\u00e4tte vorbeten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Viel mehr ist dazu auch nicht zu sagen: die Aufgaben sind keine Voraussetzung f\u00fcr die Klausur. Aber &#8222;Einf\u00fchrung in die objektorientierte Programmierung&#8220; sollte man schon vorher gemacht haben. Der Kurs behandelt die Modellierung in UML, Sequenz- und Kollaborationsdiagramme, Anforderungsermittlung, Analyse, Entwurf (Grob-, Fein- und Architekturentwurf) und endet vor der Implementierung und behandelt leider aufgrund von Platzmangel nicht den Test. Hoffentlich wird das im Nachfolgerkurs 1794 (Software Engineering 2) nachgeholt. Die Kursbeschreibung findet ihr wie immer auf der entsprechenden Kursseite sobald sie online ist.<\/p>\n<p>Dennoch: beide Kurse kann ich empfehlen. Und das MCI-Ged\u00f6ns wird sich irgendwann einpendeln. Das Lehrgebiet von Prof. Dr. Gabriele Peters ist neu und Kurstext sowie Klausuren frisch. Da wird sicher noch einiges dran ge\u00e4ndert (vielleicht wie in anderen Klausuren: teilweise MC, teilweise Freitext).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun ist das Semester rum und die Pr\u00fcfungen geschrieben. 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