{"id":1321,"date":"2013-04-15T22:24:25","date_gmt":"2013-04-15T20:24:25","guid":{"rendered":"http:\/\/fernuni.digreb.net\/?p=1321"},"modified":"2025-11-25T22:55:02","modified_gmt":"2025-11-25T21:55:02","slug":"tia-berechenbarkeit-auf-anderen-mengen-lernziele-ke7-12","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fernuni.digreb.net\/?p=1321","title":{"rendered":"TIA: Berechenbarkeit auf anderen Mengen (Lernziele KE7, 1\/2)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Update<\/strong>: auch diesen Beitrag habe ich auf die Lernziele gem\u00fcnzt und ein paar Fehler behoben.<\/p>\n<p>Bei dieser KE f\u00fchlt es sich leicht an wie ein kleiner Bruch. Es ist ein komplett neues Thema und so erschlie\u00dft sich auf den ersten Seiten nicht unbedingt der Sinn dahinter. Zumindest mir nicht. Erst gegen Ende der Kurseinheit sieht man, wo die Reise hingegangen ist: zu der Berechenbarkeit der reellen Zahlen. Denn vorher haben wir nur die Berechenbarkeit von Wort- und Zahlenfunktionen betrachtet.<\/p>\n<p>Ich werde daher immer ein St\u00fcck vorgreifen wenn ich denke, dass es dem Verst\u00e4ndnis f\u00f6rderlich ist und mir nicht die Pointe f\u00fcr den Schluss aufheben.<\/p>\n<h2>Lernziel 1<\/h2>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Definition der Berechenbarkeitskonzepte, welche durch eien Nummerierung auf einer Menge \\(M\\)induziert werden: \\(\\nu\\)-rekursiv,&nbsp;\\(\\nu\\)-r.a,&nbsp;\\((\\nu,{\\nu}^{&#8218;})\\)-berechenbar<\/em><\/p>\n<p>Wir erinnern uns noch an die <a href=\"https:\/\/fernuni.digreb.net\/?p=837\">Churchsche These<\/a>? Wenn nicht, bitte nochmal nachlesen. Wird hier noch einmal wichtig werden. Im Grunde geht es hier wieder um die Verschl\u00fcsselung von Elementen aus <a href=\"https:\/\/fernuni.digreb.net\/?p=909\">abz\u00e4hlbaren Mengen<\/a> (hier sei nochmal erw\u00e4hnt: eine Menge ist abz\u00e4hlbar wenn sie die gleiche M\u00e4chtigkeit wie \\(\\mathbb{N}\\) hat) durch Zahlen oder W\u00f6rter, da wir Zahlen mit Register- und W\u00f6rter mit Turingmaschinen berechnen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wir erinnern uns auch an unsere Standardnummerierung \\(\\nu_\\Sigma\\) oder die Nummerierung der einstelligen berechenbaren Zahlenfunktionen \\(\\varphi\\). Diese sind total (\u00fcberall definiert) und sogar bijektiv (bis auf \\(\\varphi\\)). Nun f\u00fchren wir ein weiteres Berechenbarkeitskonzept ein, dass nicht weit weg von dem ist, was wir schon haben. Nehmen wir die Definition also St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck auseinander.<\/p>\n<blockquote><p>Es seien \\(\\nu: \\subseteq \\mathbb{N} \\rightarrow M\\) und&nbsp;\\(\\nu: \\subseteq \\mathbb{N} \\rightarrow M_1\\) Nummerierungen.<\/p>\n<p>Eine Menge \\(X \\subseteq M\\) hei\u00dft \\(\\nu\\)&#8211;<strong>rekursiv<\/strong>, gdw. es eine berechenbare Funktion \\(g: \\subseteq \\mathbb{N} \\rightarrow \\mathbb{N}\\) gibt mit:<\/p>\n\\(g(i)=\\begin{cases}1&amp;\\text{falls } \\nu(i) \\in X \\\\0&amp;\\text{sonst }\\end{cases}\\)\n<p>f\u00fcr alle \\(i \\in Def(\\nu)\\).<\/p><\/blockquote>\n<p>Das ist das \u00c4quivalent zu unserer <a href=\"https:\/\/fernuni.digreb.net\/?p=909\">Entscheidbarkeit\/Rekursivit\u00e4t<\/a>&nbsp;f\u00fcr Zahlen- und Wortfunktionen. Durch die Nummerierung \\(\\nu\\) nummerieren wir alle Elemente aus der Menge \\(M_1\\) und die Funktion \\(g\\) entscheidet f\u00fcr uns ob die gegebene Nummer eines Elements aus \\(M_1\\) uns zu einem Element bringt, dass in der Menge \\(X\\) liegt oder nicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es geht uns also im Endeffekt nur darum die Elemente aus der Menge \\(X\\) zu entscheiden.<\/p>\n<p>Machen wir erst einmal weiter im Text. Anschlie\u00dfend folgt ein Beispiel um es etwas &#8222;greifbarer&#8220; zu machen.<\/p>\n<blockquote><p>Eine Menge \\(X \\subseteq M\\) hei\u00dft \\(\\nu\\)&#8211;<strong>rekursiv-aufz\u00e4hlba<\/strong>r, gdw. es eine berechenbare Funktion \\(g: \\subseteq \\mathbb{N} \\rightarrow \\mathbb{N}\\) gibt mit:<\/p>\n\\(g(i)=\\begin{cases}existiert&amp;\\text{falls } \\nu(i) \\in X \\\\div&amp;\\text{sonst }\\end{cases}\\)\n<p>f\u00fcr alle \\(i \\in Def(\\nu)\\).<\/p><\/blockquote>\n<p>Und hier haben wir das \u00c4quivalent zu unserer Semi-Entscheidbarkeit\/rekursiver Aufz\u00e4hlbarkeit.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen zwar immer sagen, ob ein Element zu einer Menge \\(X\\) geh\u00f6rt, haben aber bei der gegenteiligen Aussage ein Problem. Denn hier divergiert die Funktion, sie gibt uns also kein Ergebnis und kann unendlich laufen. Es ist also festgelegt, dass wir im positiven Fall (irgendwann) eine Antwort erhalten, im negativen Fall aber nicht. Prominente Beispiele f\u00fcr die Semi-Entscheidbarkeit&nbsp;sind &#8211; wie im verlinkten Beitrag erw\u00e4hnt &#8211; das <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Halteproblem\">Halteproblem<\/a> und der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Flei%C3%9Figer_Biber\">Busy Beaver<\/a>.<\/p>\n<p>Und nun die letzte Definition f\u00fcr diesen Abschnitt. Hier geht es nicht um eine Menge, sondern um eine Funktion:<\/p>\n<blockquote><p>Eine Funktion \\(f \\subseteq M_1 \\rightarrow M\\) hei\u00dft \\((\\nu_1,\\nu)\\)-berechenbar, gdw. es eine berechenbare Funktion \\(g: \\subseteq \\mathbb{N} \\rightarrow \\mathbb{N}\\) gibt mit:<\/p>\n<p>\\(f \\circ \\nu_1(i) = \\nu \\circ g(i)\\) f\u00fcr alle \\(i\\) mit \\(\\nu_1(i) \\in Def(f)\\).<\/p><\/blockquote>\n<p>Wenn man es ausklammert, hat man vielleicht einen besseren Blick auf die Funktion:&nbsp;\\(f(\\nu_1(i)) = \\nu(g(i))\\) f\u00fcr alle \\(i\\) mit \\(\\nu_1(i)\\in Def(f)\\). Okay, das hat nicht unbedingt super geklappt. Diese definition bedeutet, dass eine Menge \\((\\nu_1,\\nu)\\)-berechenbar ist wenn es ein Verfahren gibt, dass uns zu jeder \\(\\nu_1\\)-Nummer eines Elements der Definitionsmenge von \\(f\\) eine \\(\\nu\\)-Nummer der Bildmenge von \\(f\\) berechnet.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend also die Funktion \\(f\\) auf ihren Mengen (zu einem Definitionswert aus \\(M_1\\) gibt es durch die Funktion einen Funktionswert aus \\(M\\)) herumrechnet, k\u00fcmmern wir uns mit der Funktion \\(g\\) um die Umrechnung der &#8222;Nummerierungsnummern&#8220; \\(\\nu\\) und \\(\\nu_1\\) der beiden Mengen \\(M_1\\) und \\(M\\).<\/p>\n<p>Okay, das ist wahrscheinlich nicht sonderlich einleuchtend. Ich w\u00fcrde sagen, wir suchen uns ein nettes Beispiel.<\/p>\n<p>Was wir zum Durchspielen der Definition brauchen sind<\/p>\n<ul style=\"list-style-type: square; padding-left: 30px;\">\n<li>zwei Nummerierungen \\(\\nu\\) und \\(\\nu_1\\),<\/li>\n<li>zwei Funktionen \\(f: \\subseteq M_1 \\rightarrow M\\) (diese Funktion nimmt als Argument ein Element aus der Menge \\(M_1\\) entgegen und gibt uns als Ergebnis ein Element aus der Menge \\(M\\)) und<\/li>\n<li>\\(g: \\subseteq \\mathbb{N} \\rightarrow \\mathbb{N}\\) (diese jedoch bekommt als Argument ein Element aus den nat\u00fcrlichen Zahlen \\(\\mathbb{N}\\) und gibt uns auch eins als Ergebnis zur\u00fcck) und<\/li>\n<li>unsere beiden Mengen \\(M\\) und \\(M_1\\).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Fangen wir einfach mal mit dem <strong>Beispiel<\/strong> an und belegen wir unsere Mengen, Funktionen und Nummerierungen mit konkreten Werten:<\/p>\n<ul style=\"list-style-type: square; padding-left: 30px;\">\n<li>\\(M=\\{2,4,6\\}\\): einfach willk\u00fcrlich gew\u00e4hlt<\/li>\n<li>\\(M_1=\\{1,2,3\\}\\): ebenfalls willk\u00fcrlich<\/li>\n<li>\\(f \\subseteq M_1 \\rightarrow M: f(x) = 2x\\). Willk\u00fcrlich gew\u00e4hlt. Einzige Bedingung war, dass wir als Definition- und Bildwerte Elemente aus den Mengen \\(M_1\\) und \\(M\\) benutzen m\u00fcssen. Also habe ich eine Funktion genommen, die Argumente aus \\(M_1\\) auf Ergebnisse aus \\(M\\) abbildet. Ihr k\u00f6nnt einfach mal andere Mengen w\u00e4hlen und die Funktion an diese anpassen. Das Ergebnis ist am Ende gleich.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Wenn wir die Funktion mit unseren Werten aus \\(M_1\\) f\u00fcttern, so bekommen wir: \\(f(1) = 2\\), \\(f(2) = 4\\) und \\(f(3) = 6\\). Unsere Definitionsmenge \\(Def(f)\\) ist also \\(\\{1,2,3\\}\\) und entspricht wie gew\u00fcnscht unserem \\(M_1\\) (die Funktion \\(f\\) ist hier sogar total, denn \\(Def(f) = M_1\\), wie man sieht). Die Bildmenge, unsere Ergebniswerte der Funktion sind \\(Bild(f) = \\{2,4,6\\}\\) und entsprechen also komplett unserer Menge \\(M\\). Sie ist hier sogar surjektiv (auch rechtstotal genannt), denn \\(Bild(f) = M\\) (jedes Element aus der Menge \\(M\\) wird &#8222;getroffen&#8220;). Da wir auch noch injektiv (auch linkstotal genannt) sind, ist die Funktion bijektiv. Aber das nur nebenbei.<\/p>\n<ul style=\"list-style-type: square; padding-left: 30px;\">\n<li>\\(g: \\subseteq \\mathbb{N} \\rightarrow \\mathbb{N}: g(x) = 2x\\). Diese Funktion muss \\(f \\circ \\nu_1(i) = \\nu \\circ g(i)\\) f\u00fcr alle \\(i\\) mit \\(\\nu_1(i) \\in Def(f)\\) erf\u00fcllen. Der Kreis \\(\\circ\\) ist ja bekanntlich einfach nur eine <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Komposition_(Mathematik)\">Komposition<\/a>. Es muss also gelten: \\(f (\\nu_1(i)) = \\nu(g(i))\\). Testen wir das doch gleich mit konkreten Werten. Aber vorher m\u00fcssen wir unsere Nummerierungen w\u00e4hlen:<\/li>\n<li>\\(\\nu: \\subseteq \\mathbb{N} \\rightarrow M\\). Die Nummerierung von \\(M\\) ist willk\u00fcrlich gew\u00e4hlt, aber Hauptsache eindeutig und von \\(\\nu_1\\) verschieden. Wir nehmen einfach \\(-12\\) f\u00fcr \\(\\nu\\), d.h. \\(\\nu(14) = 2\\), \\(\\nu(16) = 4\\) und \\(\\nu(18) = 6\\). Jetzt noch die Nummerierung der Elemente aus der Menge \\(M_1\\).<\/li>\n<li>\\(\\nu_1: \\subseteq \\mathbb{N} \\rightarrow M_1\\). Hier nehmen wir \\(-6\\) f\u00fcr \\(\\nu_1\\), d.h. \\(\\nu_1(7) = 1\\), \\(\\nu(8) = 2\\) und \\(\\nu(9) = 3\\). Damit ist auch die Menge \\(M_1\\) nummeriert.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Jetzt k\u00f6nnen wir mal schauen, ob unsere Funktion \\(g\\) die Bedingung \\(f \\circ \\nu_1(i) = \\nu \\circ g(i)\\) erf\u00fcllt und probieren alle unsere Werte aus den Mengen \\(M\\) und \\(M_1\\) mal aus:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">\\(\\begin{array}{lcl}f(\\nu_1(7))&amp;=&amp;f(1)\\\\{}&amp;=&amp;2\\end{array}\\)<\/p>\n<p>Und nun \\(g\\):<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">\\(\\begin{array}{lcl}\\nu(g(7))&amp;=&amp;\\nu(14)\\\\{}&amp;=&amp;2\\end{array}\\)<\/p>\n<p>Damit ist \\(f \\circ \\nu_1(7) = \\nu \\circ g(7)\\) erf\u00fcllt. Probiert das doch mal mit den restlichen Werten \\(8\\) und \\(9\\) aus.<\/p>\n<p>Mit dem Beispiel k\u00f6nnen wir auch die beiden Grafiken nachvollziehen, die im Skript drin stehen (ich habe beide Diagramme ein St\u00fcck weiter unten als Textform inkl. Beispiel beschrieben). Diese durch \\(f \\circ \\nu_1(i) = \\nu \\circ g(i)\\) induzierte Beziehung bringt uns zu dem im Skript beschriebenen Ausdruck: <em>Das Diagramm kommutiert<\/em>.<\/p>\n<blockquote><p>Eine Funktion \\(f: \\subseteq M_1 \\rightarrow M\\) ist \\((\\nu_1,\\nu)\\)-berechenbar wenn es ein Verfahren gibt, welches zu jeder \\(\\nu_1\\)-Nummer eines Elementes \\(x \\in Def(f)\\) eine \\(\\nu\\)-Nummer von \\(f(x)\\) berechnet.<\/p><\/blockquote>\n<p>Am obigen Beispiel angelehnt bedeutet es nichts weiter, dass unsere Funktion \\(f\\) dann \\((\\nu_1,\\nu)\\)-berechenbar ist wenn wir ein Verfahren zeigen k\u00f6nnen, dass zu jeder \\(\\nu_1\\)-Nummer (also \\(,7,8,9\\)) eines \\(x \\in Def(f)\\) (also \\(1,2,3\\)) eine \\(\\nu\\)-Nummer (also \\(14,16,18\\)) von \\(f(x)\\) (also \\(2,4,6\\)) berechnet. Um es nochmal in Deutsch zu formulieren: wir m\u00fcssen ein Verfahren angeben, welches uns zu einer gegebenen Zahl \\(v_1\\)-Nummer eine \\(v\\)-Nummer ausgibt.<\/p>\n<p>W\u00e4hlen wir z.B. als \\(\\nu_1\\)-Nummer wieder die \\(7\\), so m\u00fcssen wir am Ende eine \\(14\\) als \\(\\nu\\)-Nummer herausbekommen: \\(\\nu_1(7) = 1, f(1) = 2, \\nu(2) = 14\\). Anhand der Definitionen k\u00f6nnen wir so einfach ein Verfahren herleiten: \\((2(i-6))+12 = 2i\\). Damit bekommen wir zu jeder gegebenen&nbsp;\\(\\nu_1\\) eines \\(x \\in Def(f)\\)&nbsp;die zugeh\u00f6rige&nbsp;\\(\\nu\\)-Nummer von&nbsp;\\(f(x)\\).&nbsp;Das haben wir in dem Beispiel getan und gezeigt, dass unsere Funktion \\(f\\)&nbsp;\\((\\nu_1,\\nu)\\)-berechenbar ist.<\/p>\n<p>Diese beiden Vierecke aus dem Skript sehen in Linie dargestellt wie folgt (inkl. Beispiel) aus:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Diagramm: \\(\\mathbb{N}\\rightarrow (g)\\rightarrow \\mathbb{N}\\rightarrow (\\nu)\\rightarrow{M}\\leftarrow (f)\\leftarrow M_1\\leftarrow (\\nu_1)\\leftarrow \\mathbb{N}\\)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Beispiel: \\({7}\\rightarrow g(7)\\rightarrow 14\\rightarrow \\nu(14)\\rightarrow{2}\\leftarrow f(1)\\leftarrow 1\\leftarrow \\nu_1(7)\\leftarrow 7\\)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Diagramm: \\(i\\rightarrow (g)\\rightarrow g(i)\\rightarrow (\\nu)\\rightarrow{f(x)}\\leftarrow (f)\\leftarrow x\\leftarrow (\\nu_1)\\leftarrow i\\)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Beispiel:&nbsp;\\(7\\rightarrow g(7)\\rightarrow 14\\rightarrow \\nu(14)\\rightarrow{2}\\leftarrow f(1)\\leftarrow 1\\leftarrow \\nu_1(7)\\leftarrow 7\\)<\/p>\n<p>Beachtet hier bitte die Einschr\u00e4nkung aus dem Skript. Die Funktion \\(g\\) arbeitet nur vern\u00fcnftig f\u00fcr alle \\(i\\) mit \\(\\nu_1(i) \\in Def(f)\\). D.h. Das Ergebnis von \\(\\nu_1(i)\\)&nbsp;muss im Definitionsbereich unserer Funktion \\(f\\) liegen. Dieser ist wie wir oben gesehen haben ja \\(Def(f) = M_1\\) und \\(M_1=\\{1,2,3\\}\\). Also muss das Ergebnis von \\(\\nu_1(i)\\) \\(1,2\\) oder \\(3\\) sein. Und das geht nur wenn \\(i \\in \\{7,8,9\\}\\) ist. F\u00fcr alle anderen Werte f\u00fcr \\(i\\) geht das nat\u00fcrlich nicht.<\/p>\n<p><strong>Antwort zum Lernziel<\/strong>: In den vergangenen Kurseinheiten haben wir uns um die Berechenbarkeit auf Zahlen- und Wortfunktionen gek\u00fcmmert. In dieser Kurseinheit interessieren wir uns auf die Berechenbarkeitsmodelle auf beliebigen Mengen.<\/p>\n<p>Um jedoch eine Berechenbarkeit auf diesen beliebigen Mengen zu induzieren, denn wir k\u00f6nnen mittels Register- und Turingmaschinen nur auf Zahlen oder Worten rechnen, brauchen wir Nummerierungen dieser Elemente und angepasste charakteristische Funktionen um unsere Definition f\u00fcr Rekursivit\u00e4t und rekursive Aufz\u00e4hlbarkeit auf diese Mengen zu \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>Wir sind auch nicht nur auf eine einzige Nummerierung beschr\u00e4nkt, die uns Definitions- und Wertemenge nummeriert. Durch eine &#8222;\u00dcbersetzungsfunktionen&#8220; k\u00f6nnen wir diese Nummerierungen ineinander &#8222;\u00fcberf\u00fchren&#8220; und es uns so erm\u00f6glichen auf den unterschiedlichen Nummerierungen zweier Mengen rechnen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>Lernziel 2<\/h2>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Nachweis der&nbsp;\\(\\nu\\)-Rekursivit\u00e4t und&nbsp;\\((\\nu,{\\nu}^{&#8218;})\\)-Berechenbarkeit<\/em><\/p>\n<p>Nun haben wie die \\(\\nu\\)-Rekursivit\u00e4t, -rekursive-Aufz\u00e4hlbarkeit und&nbsp;\\((\\nu,{\\nu}^{&#8218;})\\)-Berechenbarkeit definiert, jetzt wollen wir auch etwas mit unserem Wissen anstellen.<\/p>\n<p>Wollen wir doch mal versuchen das f\u00fcr zwei Beispiele aus dem Skript nachzuweisen.<\/p>\n<p><strong>Aufgabe 1<\/strong>: Nachweis der \\((id_{\\mathbb{N}},\\nu)\\)-Berechenbarkeit einer Nummerierung \\(\\nu: \\subseteq \\mathbb{N} \\rightarrow M\\).<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Wir machen uns wieder klar, was wir hier zeigen m\u00fcssen. Wir m\u00fcssen zeigen, dass es ein&nbsp;Verfahren gibt, welches zu jeder \\(id_{\\mathbb{N}}\\)-Nummer eines Elementes \\(x\\in Def(\\nu)\\) eine \\(\\nu\\)-Nummer von \\(\\nu(x)\\) berechnet. Etwas verwirrend, da die Definition noch ein \\(f\\) verlangt, aber das \\(f\\) ist in diesem Fall einfach nur die Nummerierung \\(\\nu\\).<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Formal ausgedr\u00fcckt:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">\\(\\nu \\circ id_{\\mathbb{N}}(i) = \\nu \\circ g(i)\\) f\u00fcr alle \\(i\\) mit \\(id_{\\mathbb{N}}(i) \\in Def(\\nu)\\)<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">(nochmal zur Erinnerung \\(id_{\\mathbb{N}}(k) = k\\) f\u00fcr alle \\(k \\in \\mathbb{N}\\), d.h. \\(id_{\\mathbb{N}}(5) = 5\\))<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Wir suchen also ein \\(g\\), dass die obige Gleichung erf\u00fcllt. Wenn Ihr die Komposition klammert sehr Ihr vielleicht auch schon, was f\u00fcr ein \\(g\\) wir suchen:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">\\(\\nu (id_{\\mathbb{N}}(i)) = \\nu(g(i))\\) f\u00fcr alle \\(i\\) mit \\(id_{\\mathbb{N}}(i) \\in Def(\\nu)\\)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Schon erkannt, was f\u00fcr ein \\(g\\) wir suchen? Wir w\u00e4hlen als Beispiel wieder unsere Nummerierung \\(\\nu\\) von oben (\\(\\nu(14) = 2, \\nu(16) = 4,\\nu(18) = 6\\)) und haben bei z.B. \\(i = 14\\) folgende Gleichung (zun\u00e4chst die linke Seite):<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">\\(\\begin{array}{lcl}\\nu (id_{\\mathbb{N}}(14))&amp;=&amp;\\nu(14)\\\\{}&amp;=&amp;2\\end{array}\\)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Wir brauchen die Gleichung hier nur aufzul\u00f6sen:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Wir m\u00fcssen also \\(\\nu(g(14)) = 2\\) setzen. Was nummeriert mit der \\(2\\) unser \\(\\nu(?)=2\\)? Genau! Die \\(14\\) wird durch \\(\\nu\\) mit der \\(2\\) nummeriert (siehe oben):&nbsp;\\(\\nu(14)=2\\). Daher muss unser \\(g\\) die \\(1\\) auf die \\(14\\) abbilden:&nbsp;\\(g(14)=14\\) um die Gleichung zu erf\u00fcllen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Aber jetzt habt Ihr sicher schon gemerkt, welches \\(g\\) wir suchen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Wir w\u00e4hlen \\(g=id_{\\mathbb{N}}\\) und rechnen die rechte Seite aus:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">\\(\\begin{array}{lcl}\\nu (id_{\\mathbb{N}}(14))&amp;=&amp;\\nu(g(14))\\\\{}&amp;=&amp;\\nu(14)\\\\{}&amp;=&amp;2\\end{array}\\)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Passt! Damit ist unser \\(g\\) richtig gefunden und es gilt:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">\\(\\nu (id_{\\mathbb{N}}(i)) = \\nu(id_{\\mathbb{N}}(i))\\)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die Nummerierung&nbsp;&nbsp;\\(\\nu: \\subseteq \\mathbb{N} \\rightarrow M\\) ist damit&nbsp;\\((id_{\\mathbb{N}},\\nu)\\)-berechenbar.<\/p>\n<p><strong>Aufgabe 2<\/strong>: zeigen, dass \\(\\mathbb{Z}^+ := \\{z\\in\\mathbb{Z} \\mid z &gt; 0\\}\\) \\(\\nu_{\\mathbb{Z}}\\)-rekursiv ist<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Wir schauen nochmal nach oben auf die Definition der \\(\\nu\\)-Rekursivit\u00e4t&nbsp;und sehen, dass wir eine Funktion \\(g\\) angeben m\u00fcssen, die f\u00fcr alle \\(i \\in Def(\\nu_{\\mathbb{Z}})\\) entscheidet ob das Element in&nbsp;\\(\\mathbb{Z}^+\\) liegt oder nicht.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die Definition von&nbsp;\\(\\nu_{\\mathbb{Z}}\\) ist:&nbsp;\\(\\nu_{\\mathbb{Z}} : \\mathbb{N} \\rightarrow \\mathbb{Z}\\), \\(\\nu_{\\mathbb{Z}}&lt;i,j&gt; := i-j\\) \\(\\forall i,j \\in \\mathbb{N}\\).<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Noch nicht so ganz klar? Kein Problem: schaut euch nochmal den Beitrag zur <a title=\"TI: Cantorsche Tupelfunktion (Update: Umkehrfunktion)\" href=\"https:\/\/fernuni.digreb.net\/?p=580\">Cantorschen Tupelfunktion<\/a> an, insbesondere die Inverse dazu.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Es gilt \\(\\nu_\\mathbb{Z}(500)=&lt;27,4&gt;\\). Da \\((i-j)&gt;0\\) gilt, gilt auch \\(i&gt;j\\). Wir geben nun unsere Funktion \\(g\\) an:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">\\(g&lt;i,j&gt;=\\begin{cases}1&amp;\\text{falls } i &gt; j \\\\0&amp;\\text{sonst }\\end{cases}\\)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die Funktion ist berechenbar (Ihr k\u00f6nnt ja mal eine Registermaschine angeben, die sie berechnet) und f\u00fcr alle \\(k \\in \\mathbb{N}\\) gilt: \\(\\nu_\\mathbb{Z}(k) &gt; 0\\Longleftrightarrow g(k) = 1\\). Die Menge ist also \\(\\nu_\\mathbb{Z}\\)-rekursiv.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Damit h\u00e4tten wir schon fast die H\u00e4lfte abgehakt. Ich hoffe es war alles verst\u00e4ndlich. Beitrag 2\/2 folgt alsbald.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Und wieder ganz wichtig: wer Fehler findet, bitte sofort in die Kommentare damit niemand auf eine ungenaue F\u00e4hrte gelockt wird.<\/p>\n<p><strong>Antwort zum Lernziel<\/strong>: F\u00fcr den Nachweis der \\(\\nu\\)-Rekursivit\u00e4t einer Menge \\(X\\) muss man eine volle charakteristische Funktion \\(g\\) angeben, die zu der Nummerierung \\(i\\) angibt ob das nummerierte Element \\(\\nu(i)\\) in der Menge \\(X\\) liegt oder nicht. Der Nachweis der rekursiven Aufz\u00e4hlbarkeit gelingt durch die &#8222;halbe&#8220; charakteristische Funktion.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Nachweis der Berechenbarkeit ben\u00f6tigen wir ein Verfahren, eine Funktion \\(g\\), dass uns die unterschiedlichen Nummerierungen der beiden Mengen &#8222;umrechnet&#8220;, auf denen die Funktion \\(f\\) eigentlich rechnet (ihre Definitions- und Wertemenge).<\/p>\n<p>Noch ein paar&nbsp;<strong>wichtige Definitionen<\/strong>&nbsp;au\u00dferhalb der Lernziele, aber nicht weniger wichtig:<\/p>\n<p>Eine weitere, naheliegende Eigenschaft der Nummerierungenen ist auch ihre <strong>Transitivit\u00e4t<\/strong>:<\/p>\n<blockquote><p>Sei \\(f\\subseteq M_1\\rightarrow M_2\\) \\((\\nu_1,\\nu_2)\\)-berechenbar und&nbsp;\\(g\\subseteq M_2\\rightarrow M_3\\) \\((\\nu_2,\\nu_3)\\)-berechenbar, so ist die Komposition von \\(g\\) und \\(f\\) \\(g\\circ f\\) \\((\\nu_1,\\nu_3)\\)-berechenbar.<\/p><\/blockquote>\n<p>Konnte man sich schon fast denken. Braucht sicherlich nicht viele Erkl\u00e4rungen. Man kann direkt sehen, dass wir die Menge \\(M_2\\) als Bindeglied zwischen \\(f\\) und \\(g\\) durch ihre Nummerierung \\(\\nu_2\\) haben.<\/p>\n<p>Und nun noch etwas zur <strong>Notation<\/strong>:<\/p>\n<blockquote><p>Eine Notation der Menge \\(M\\) ist eine ggf. partielle, surjektive Funktion \\(\\nu:\\subseteq\\Sigma^{*}\\rightarrow{M}\\), wobei \\(\\Sigma\\) ein Alphabet ist.<\/p><\/blockquote>\n<p>Leuchtet ein. Wir k\u00f6nnen die Menge \\(M\\) nicht nur nummerieren, wie wir das vorher getan haben und mit Registermaschinen berechnen, sondern wir k\u00f6nnen diese Menge auch mit Worten \u00fcber einem Alphabet \\(\\Sigma\\) &#8222;nummerieren&#8220;. Nur nennt man das nicht mehr eine Nummerierung, sondern eine Notation!<\/p>\n<p>Weiter geht es im <a title=\"TIA: Berechenbarkeit auf anderen Mengen (Lernziele KE7, 2\/2)\" href=\"https:\/\/fernuni.digreb.net\/?p=1382\">folgenden Beitrag<\/a>.<\/p>\n<h3>Buchempfehlung<\/h3>\n<p><a class=\"amazonlink\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3446412603\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3446412603&amp;linkCode=as2&amp;tag=fernblog09-21&amp;linkId=c02dd6c9eddb64e8c6ef98a4cb32d01f\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" class=\"amazonimg\" border=\"0\" src=\"\/\/ws-eu.amazon-adsystem.com\/widgets\/q?_encoding=UTF8&amp;MarketPlace=DE&amp;ASIN=3446412603&amp;ServiceVersion=20070822&amp;ID=AsinImage&amp;WS=1&amp;Format=_SL110_&amp;tag=fernblog09-21\"><\/a><a class=\"amazonlink\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3446426396\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3446426396&amp;linkCode=as2&amp;tag=fernblog09-21&amp;linkId=c02dd6c9eddb64e8c6ef98a4cb32d01f\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" class=\"amazonimg\" border=\"0\" src=\"\/\/ws-eu.amazon-adsystem.com\/widgets\/q?_encoding=UTF8&amp;MarketPlace=DE&amp;ASIN=3446426396&amp;ServiceVersion=20070822&amp;ID=AsinImage&amp;WS=1&amp;Format=_SL110_&amp;tag=fernblog09-21\"><\/a><a class=\"amazonlink\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3827418240\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3827418240&amp;linkCode=as2&amp;tag=fernblog09-21&amp;linkId=c02dd6c9eddb64e8c6ef98a4cb32d01f\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" class=\"amazonimg\" border=\"0\" src=\"\/\/ws-eu.amazon-adsystem.com\/widgets\/q?_encoding=UTF8&amp;MarketPlace=DE&amp;ASIN=3827418240&amp;ServiceVersion=20070822&amp;ID=AsinImage&amp;WS=1&amp;Format=_SL110_&amp;tag=fernblog09-21\"><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Update: auch diesen Beitrag habe ich auf die Lernziele gem\u00fcnzt und ein paar Fehler behoben. Bei dieser KE f\u00fchlt es sich leicht an wie ein kleiner Bruch. Es ist ein komplett neues Thema und so erschlie\u00dft sich auf den ersten Seiten nicht unbedingt der Sinn dahinter. Zumindest mir nicht. Erst gegen Ende der Kurseinheit sieht &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/fernuni.digreb.net\/?p=1321\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eTIA: Berechenbarkeit auf anderen Mengen (Lernziele KE7, 1\/2)\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-1321","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-theoretische-informatik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/fernuni.digreb.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1321","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/fernuni.digreb.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/fernuni.digreb.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fernuni.digreb.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fernuni.digreb.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1321"}],"version-history":[{"count":63,"href":"https:\/\/fernuni.digreb.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1321\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3525,"href":"https:\/\/fernuni.digreb.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1321\/revisions\/3525"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/fernuni.digreb.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1321"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/fernuni.digreb.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1321"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/fernuni.digreb.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1321"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}