{"id":376,"date":"2012-05-01T09:09:44","date_gmt":"2012-05-01T07:09:44","guid":{"rendered":"http:\/\/fernuni.digreb.net\/?page_id=376"},"modified":"2025-11-25T20:35:02","modified_gmt":"2025-11-25T19:35:02","slug":"0180101671-betriebssystemerechnernetze-und-datenbanken-1","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/fernuni.digreb.net\/?page_id=376","title":{"rendered":"01801\/01671 &#8211; Betriebssysteme\/Rechnernetze und Datenbanken 1"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Kursbeschreibung<\/h1>\n\n\n\n<p>Im Vergleich zur technischen Informatik (Computersysteme) ist der Kurs weniger mathematisch. Jedoch behandelt er derart viele Themen, dass die Teilbereiche Betriebssysteme, Rechnernetze und Datenbanken jeweils einen eigenen Kurs mit 10 ECTS verdient h\u00e4tten. Es werden fast alle wichtigen Themen angesprochen und teilweise im Detail behandelt. Ich denke da nur an den Interruptvorgang (Unterbrechungseingang, Sicherung der Register, &#8230;). Als Literaturempfehlung kann ich euch die gleichen B\u00fccher ans Herz legen wie bei der technischen Informatik. Sobald man die Hauptspeicherverwaltung verstanden hat wird einem auch etwas klarer was es mit allem anderen auf sich hat. F\u00fcr Datenbanken war das Buch von Kemper und Eickler ganz gut, welches ich jedoch nur ausgeliehen hatte.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Lernstrategie<\/h1>\n\n\n\n<p>M\u00fcndliche Pr\u00fcfung. Viele Selbstgespr\u00e4che wenn die Partnerin keine Lust hat sich zum x-ten Mal den Zustandswechsel eines Prozesses erkl\u00e4ren zu lassen. Empfehle auch hier Mindmaps pro Kurseinheit und eine Mindmap f\u00fcr den kompletten Kurs. Die letzte Mindmap verwendet ihr dann um euch m\u00fcndlich von Thema zu Thema zu hangeln und sehr wo Ihr noch H\u00e4nger habt oder unsicher seid.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Pr\u00fcfung<\/h2>\n\n\n\n<p>Pr\u00fcfung durfte ich bei Prof. Dr. Haake ablegen. Angenehm, auch wenn ich nicht immer wusste worauf er hinaus will. Wohlwollende Notenvergabe. Interrupt-Vorgang muss man in und auswendig kennen.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Kursinhalt<\/h1>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Betriebssysteme und Rechnernetze<\/h2>\n\n\n\n<p>Prozessor, Hauptspeicher, Cache, Sekund\u00e4r- und Terti\u00e4rspeicher. Alles inklusive Aufbau und Ideen dahinter (Speicherhierarchie). Ger\u00e4testeuerung (virtuelles Ger\u00e4t), Kapselung und Schichtenmodell, Unterbrechungen (Software, Hardware, Traps) und direkter Speicherzugriff (DMA) sowie PIO. Interrupt-Controller, Memory-mapped IO, Benutzer- und Systemmodus. Prozesszust\u00e4nde, Ger\u00e4tezugriff im Detail, Programmier- und Benutzerschnittstelle. Parallelrechner, verteilte Systeme und Realzeitsysteme.<\/p>\n\n\n\n<p>Hauptspeicherverwaltung mit Paging, Segmentierung usw. bis auf Detail-Ebene wie etwas abgebildet wird, Seitentabellen, Prozesssynchronisation (Semaphore, Mutex, atomare Operationen,&#8230;) mit dem Philosophen-Problem, Generierung von Prozessen (fork und clone), LWPs, Dateisysteme EXT und FAT sowie deren interne Struktur und Abbildung der Daten in diesen Dateisystemen, Inodes (&#8222;Wie viele Bl\u00f6cke kann ich in einem Inode dressieren?&#8220;). Grundlagen in Linux, Rechteverwaltung.<\/p>\n\n\n\n<p>Rechnernetze mit Kommunikation, Protokollen und Schichtenarchitektur. Aufbau des Internet, Netzwerkeinheiten, Versand von Nachrichten mit Multiplex und Demultiplex, PDUs, Verz\u00f6gerungen in Routern, Bridges. Client- und Server-Modell. Protokolle im Detail (HTTP, FTP und SMTP), Schnittstellen. Programmierung Client und Server in Java. Transportschicht im Detail, Berechnung Checksummen und Header. UDP und TCP mit Zust\u00e4nden im Detail, Sockets. Prinzipien der zuverl\u00e4ssigen Daten\u00fcbertragung (Sequenznummern, Pr\u00fcfsummen, etc.). Fensterbreite, Zeitdiagramm, Handshakes. Besprechung ICMP, Traceroute und Ping.<\/p>\n\n\n\n<p>Vermittlungsschicht, Aufgaben und Ziele. Prinzipen Pfadermittlung, gewichtete Graphen, Dijkstra, global-dezentral, statisch-dynamisch, Link-State, DV, BGP4, RIP. Komplexit\u00e4t, Konvergenz, iteratives Verhalten, Berechnung der Distanztabellen, Bellman-Ford-Algorithmus, Routing-Schleifen und CTI-Problem, hierarchisches Routing, Inter-AS, Intra-AS, Adressierung in IPv4 und IPv6, Netzklassen und Subnetting bis zum Abwinken, DHCP, ICANN, Routing von IP Datagrammen, Hops, Fragmentierung, MTU, Pfadbestimmung und Fehlerbehandlung mit ICMP. Anycast, Sicherungsschicht, Bit\u00fcbertragungsschicht, PCM-Verfahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Das waren die Stichpunkte f\u00fcr 01801. Und das ist nur 5 ECTS wert.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Datenbanken<\/h2>\n\n\n\n<p>Konzepte des DBS, DBMS, wie es fr\u00fcher war, Vorteile einer DB. Traditionelle Datenverwaltung, Satztypen, Feldtypen, Datenelemente. Redundanz, Inkonsistenz, Datenabh\u00e4ngigkeiten (sehr wichtig!), Inflexibilit\u00e4t. Logische Gesamtsicht, interne Sicht, externe Sicht. Konzeptuelles Modell, internes Modell, externes Modell. Transformationsregeln, DML, Query-Language, DDL. Physische Datenorganisation, internes Schema. Views. Aufgaben des DBMS. Zugriff im Detail (Systempuffer, User Work Area, etc.). Meta-Daten, Datendefinition, Recovery, Koordination. Tools und Utilities. Mathematisch: Beziehungen, Tupel, Attribute und Wertebereiche. Komplexit\u00e4t von Beziehungstypen, schwache und starke Entity-Typen. Modellierung mit dem ER-Modell, Vererbung und Partition.<\/p>\n\n\n\n<p>Relationale Datenbanken, Domains. Modellierung und Darstellung als Tabelle. Schl\u00fcssel (Kandidaten, prim\u00e4r, sekund\u00e4r), Abgeschlossenheit. Grundlegende Sprachen Relationenkalk\u00fcl und Relationenalgebra (wichtig!), Beweis der Vollst\u00e4ndigkeit. Algebra: Vereinigung, kartesisches Produkt, Projektion, Selektion, Differenz, Umbenennung. Kalk\u00fcl: ebenso. Joins (wichtig!), natural, outer mit left und right. Kosten von Abfragen. Anschlie\u00dfend SQL bis zum abwinken. Nachdem man mit Algebra und Kalk\u00fcl gequ\u00e4lt wurde ist das kein Problem. Nun folgt das Transaktionsmodell, Konsistenz und Fehlerursachen sowie Integrit\u00e4tsbedingungen, Beginn und Ende von Transaktionen. &nbsp; Kopplung von SQL an eine Programmiersprache (Cursor, embedded SQL, dynamisches SQL).<\/p>\n\n\n\n<p>Prozeduren und Funktionen, Trigger (Syntax), Cursor. Nun folgt Optimierung von Abfragen mittels algebraischer Optimierung (wie es der Query-Prozessor auch macht): Operatorb\u00e4ume, heuristische Regeln. Dann Optimierung auf physischer Ebene mittels Sekund\u00e4rindex und Vorsortierung. Jetzt endliche die Implementierung eines DBMS mit Systempuffer-Manager (pinned Pages und forced Output), Zugriffsmanager als Ein-Tupel-Schnittstelle und Datenmanager. Anschlie\u00dfend im Detail der Entwurfsprozess einer Datenbank mit Machbarkeitsanalyse, Entwurf, Validierung, etc. Schwerpunkt liegt auf dem konzeptuellen Entwurf. Nun Abbildung des ER-Modells in die Datenbank mit der Transformation f\u00fcr Entity-Typen, Beziehungen, Supertyp- Hierarchien. Behandlung von Anomalien (L\u00f6schen, Einf\u00fcgen, \u00c4ndern) durch 1., 2. und 3. Normalform sowie der BCNF. Nun funktionale Abh\u00e4ngigkeiten mit Closure (H\u00fclle) als Basis der Normalformen, mathematische Definitionen.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit w\u00e4ren wir durch 3 Kurseinheiten Datenbank-Grundlagen durch. Auch nur 5 ECTS wert.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Buchempfehlung<\/h3>\n\n\n\n<a class=\"amazonlink\" target=\"_blank\"  href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Datenbanksysteme-Eine-Einf%C3%BChrung-Alfons-Kemper\/dp\/3486721399?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&#038;crid=CPYNW9VHH8RA&#038;dib=eyJ2IjoiMSJ9.5ajA5yNJ-U_TF54VMu9aoLyfK5ihFhKum8qodFasMOL_c--UwROdcfJb3UV4aCeNjB_Y0rIoXUZE8GG77ynxZKqg3vI0ETCjrTFmZXibC0LnhDFJ6yK1NdK0iLPy6bs2Ef0fOoBXJ2o8azm1pdy16aBoMZtMEOxVyvwsM9wqt_nd1eHfQ1xXfb7o_kzVahD0Au1GWrHrQj0wSsh0Ejd7RqKkdYnvmBZRxM6Mm0E2WNo.z0LvWoq3XtfckNiBjxNWZGVhgnuasUiJCnT3jdNRUdY&#038;dib_tag=se&#038;keywords=Datenbanksysteme%3A+Eine+Einf%C3%BChrung+kemper&#038;qid=1764098975&#038;s=books&#038;sprefix=datenbanksysteme+eine+einf%C3%BChrung+kemper%2Cstripbooks%2C67&#038;sr=1-2&#038;linkCode=ll1&#038;tag=fernblog09-21&#038;linkId=b09e553fc6c74da959722ba8403182fb&#038;language=de_DE&#038;ref_=as_li_ss_tl\"><img decoding=\"async\" width=\"150px\" src=\"wp-content\/uploads\/2025\/11\/41fY7leTrUL.jpg\" alt=\" Mathematik f\u00fcr Informatiker: Eine aus der Informatik motivierte Einf\u00fchrung mit zahlreichen Anwendungsund Programmbeispielen\"><\/img><\/a>\n\n<a class=\"amazonlink\" target=\"_blank\"  href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3486586505\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3486586505&#038;linkCode=as2&#038;tag=fernblog09-21&#038;linkId=c02dd6c9eddb\n64e8c6ef98a4cb32d01f\"><img decoding=\"async\" width=\"150px\" src=\"wp-content\/uploads\/2025\/11\/61LkyN-3LqL._SL1500_.jpg\" alt=\"Technische Informatik: Eine einf&uuml;hrende Darstellung: Eine einf&uuml;hrende Darstellung\"><\/img><\/a>\n\n<a class=\"amazonlink\" target=\"_blank\"  href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3540209425\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3540209425&#038;linkCode=as2&#038;tag=fernblog09-21&#038;linkId=c02dd6c9eddb64e8c6ef98a4cb32d01f\"><img decoding=\"async\" width=\"150px\" src=\"wp-content\/uploads\/2025\/11\/61JPfcN94zL._SL1255_.jpg\" alt=\" Mikrorechner-Technik: &Uuml;bungen und L&ouml;sungen (eXamen.press) (German Edition): Ubungen Und Losungen\"><\/img><\/a>\n\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kursbeschreibung Im Vergleich zur technischen Informatik (Computersysteme) ist der Kurs weniger mathematisch. 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